Wir Kinder der Toten

Heimat und Horror bei Elfriede Jelinek

G
Literatur / Diskurs / Performance
O
Graz
 

Das Literaturhaus Graz eröffnet und schließt den heurigen Jelinek-Schwerpunkt: Eine Matinee am ersten Festivalwochenende macht Lust auf das Opus Magnum, ein Symposium im Anschluss an das Festival liefert Nachschub für alle, die mit Jelinek noch nicht weit genug gekommen sind.

Wir Kinder der Toten (Foto: F. Schönwiese)

Die Kinder der Toten


Die Kinder der Toten – Der Große Dreh

Die Kinder der Toten – Der Roman

Basislager

Tosende Stille

Carnival of Souls

Cinema 666

Will I Survive?

„Urlaubsfreude lodert aus dem Wald”

Ohne Titel

Guests arrived, none of us could see them

Matinee

So 24/09, 11.00

Festivalzentrum

Eintritt frei

 

Symposium

Do 19/10, 17.00 – 23.00

Fr 20/10, 14.30 – 23.00

Sa 21/10, 14.30 – 23.00

Literaturhaus Graz

Tagespass 10 €

 

Mit Thomas Ballhausen (AT), Sacha Batthyany (AT/US), Stefan Benedik (AT), Anne Bennent (CH/AT), Bratko Bibič (SI), Corina Caduff (CH), Oswald Egger (IT/DE), Olga Flor (AT), Lia Gulua (GE), Gitta Honegger (US/AT), Hildegard Kernmayer (AT), Roland Koberg (AT/DE), Alfred Kolleritsch (AT), Helmut Konrad (AT), Sigrid Löffler (AT/DE), Fatima Naqvi (US), Claus Philipp (AT), Sophie Reyer (AT), Daniela Strigl (AT), Heidemarie Uhl (AT) sowie Studierenden der Muthesius Kunsthochschule in Kiel und der Germanistik der Universität Graz (Jelinek-Werkstatt)

 

Informationen und Karten unter //literaturhaus-graz.at


To put it steirisch: Elfriede Jelineks Roman „Die Kinder der Toten“ von 1995 ist ein Grimming der deutschsprachigen Literatur. Ein gewaltiger Gebirgsstock, vor freier Landschaft.

Mit einem Symposium Ende Oktober setzt das Literaturhaus Graz die kollektive Begehung des Text-Massivs innerhalb der Stadtgrenzen fort. Vorträge vertiefen die Themen des Romans und verfolgen die Spuren seiner Rezeption, Lesungen und Performances erproben neue Formen der Interpretation. Zwei Filme liefern Bilder: In der Dokumentation „Ramsau am Dachstein“, 1976, erkundet Jelinek Abgründe von Heimat in einem erstaunlichen TV-Format. Untote als Inspirationsquelle des Schreibens bietet das B-Movie „Carnival of Souls“, 1962.

Eine offene Werkstatt an den Symposienabenden liefert das Rüstzeug für diese intensive Auseinandersetzung mit dem Werk: Bezüge und Bezüglichkeiten des Textes, Quellen und Realien seiner Produktion, Anspielungen und Zitate, Erkundungen seiner Inhalte, Wegweiser der Lektüre, Um-, Aber- und Abwege, Abstürze (gelegentlich).

Die Matinee zum Festivalauftakt im Palais Attems gewährt erste Einblicke in den Roman und gibt einen Vorgeschmack auf das Wagnis seiner filmischen Adaption.

Konzept Klaus Kastberger (AT)
Organisation Agnes Altziebler (AT)

Koproduktion steirischer herbst & Literaturhaus Graz

Festivalzentrum
BusBahnBim // Google Maps

Literaturhaus Graz
BusBahnBim // Google Maps

Die Kinder der Toten

Die Kinder der Toten – Der Große Dreh


Die Kinder der Toten – Der Roman

Basislager

Tosende Stille

Carnival of Souls

Cinema 666

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